Aktuelles

Zukunft gestalten - gemeinsam alt werden in der Samtgemeinde Isenbüttel

Herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger zwischen 55 und 65 Jahre

Die Gemeinden der Samtgemeinde Isenbüttel und die Nachbarschaftshilfe Hehlenriede möchten Sie zu einem Informations- und Gesprächsabend einladen. 

Ort

Datum

Zeit

Wasbüttel

Isenbüttel

Calberlah

Ribbesbüttel

Vollbüttel

08.02.2024

15.02.2024

07.03.2024

28.02.2024

21.02.2024

19:30 Uhr

18:30 Uhr

18:30 Uhr

19:00 Uhr

19:00 Uhr

Bürgerbegegnungsstätte

Schulforum

Schulforum der Realschule

Alte Schule

Raiffeisengebäude

Sie gehören zur sogenannten Babyboomer Generation, den geburtsstarken Jahrgängen der 60er Jahre. Nun verlassen diese stark besetzten Jahrgänge nach und nach den Arbeitsmarkt und gehen in den nächsten Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Die Anzahl der Rentnerinnen und Rentner wird rasant steigen.

Die Auswirkungen dieses demographischen Wandels sind schon !anger Thema offentlicher Debatten und fordern Politik und Gesellschaft heraus, die sozialen Sicherungssysteme neu aufzustellen und den drohenden Fachkraftemangel zu bekampfen. Aber auch kleine Kommunen, wie die unsere, mussen das Miteinander der Menschen organisieren, fur eine wachsende Zahl von Älteren sorgen und dabei die lnteressen der Jungen nicht vergessen.

Vor allem hier auf der lokalen Ebene, werden die Folgen dieses demografischen Wandels deutlich spurbar. Dazu mussen wir den Blick noch ein Stück weiter in die Zukunft richten um die ganze Dimension zu begreifen. Wenn die geburtenstarken Jahrgänge in das Alter kommen, im dem Pflege notwendig sein wird, werden wir Systeme brauchen, die diese Pflege übernehmen. Zum aktuellen Zeitpunkt und mit der jetzigen Entwicklung wird das System kollabieren und im ,,Pflegenotstand“ münden.

Es bedarf anderer Rezepte. Es bedarf Eigeninitiative. Es bedarf Engagement. Bereits 2016 hat die Samtgemeinde lsenbüttel gemeinsam mit den Gemeinden die Sozialgenossenschaft ,,Nachbarschaftshilfe Hehlenriede“ gegründet. Diese ist fur uns einer der Schlüssel um den zu erwartenden ,,Pflegenotstand“ begegnen zu konnen und den Menschen einen möglichst langen Verbleib am Wohnort und in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Die Nachbarschaftshilfe ist seit ihrer Gründung im Jahr 2018 rasant gewachsen und hat nun über 300 Mitglieder. Die Mitglieder glauben an die Genossenschaft und vertrauen ihr. Die Gemeinden als auch die Genossenschaft sind dankbar für dieses Vertrauen, wissen aber auch, dass wir eine Verantwortung haben. Diese Verantwortung kann nur getragen werden, wenn sich auch in Zukunft in der Genossenschaft viele Menschen engagieren und die alter werdende Bevolkerung unterstUtzen. Bedenken Sie: Auch Sie werden irgendwann zu dieser Altersgruppe gehoren. Dieser solidarische Gedanke soil uns durch den zu erwartenden Pflegenotstand retten. Ein ehrgeiziger Plan.

Es bedarf also auch der Gesellschaft, der Gemeinschaft im Dorf um dem demografischen Wandel zu begegnen. Das soziale Miteinander ist im dorflichen Leben geprägt von den Vereinen, den Kirchen und den Feuerwehren. Hier engagieren sich zahlreiche Menschen ehrenamtlich, um Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren Bewegung zu ermoglichen und Orte der Begegnung und des Kontaktes zu verschaffen.

Auch im ehrenamtlichen Engagement nehmen wir eine Veranderung wahr, die uns Sorge bereitet. lmmer weniger Menschen sind bereit, sich ehrenamtlich zu engagieren und anderen Menschen schone, positive Erlebnisse zu bescheren. Aber eben diese Erlebnisse, die Möglichkeit zu Begegnung und Kontakt sind unerlässlich fur den Menschen.

Noch stehen Sie als ,,Babyboomer“ mitten im Berufsleben oder befinden sich kurz vor dem Ruhestand. Sie werden sich viele Gedanken über ihren Ruhestand gemacht haben und erst einmal all die Dinge nachholen, die Sie sich vorgenommen haben. Womöglich hatten Sie die Überlegung sich ehrenamtlich zu engagieren – sobald es lhre Zeit zulässt.

Ein solches Engagement ist notwendig. FUr die Menschen. Für die Gesellschaft. Fur unsere Gemeinde.

 

Wir wUrden uns freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen! Gerne können Sie die Einladung an alle interessierten Personen weiterleiten.

 

Mit freundlichen GrüBen

Im Rückblick auf das Jahr 2023 können wir wieder zufrieden sein:

  • Zum Jahresende werden wir ca. 335 GenosseInnen haben.
  • Unsere Hilfegeber haben 450 Einsätze geleistet.
  • Unsere Organisation steht:
    Tanja Caesar ist seit 03.05.2023 Vorstandsmitglied. Andreas Schraknepper hat uns aufgrund eines Wohnortwechsels Ende September verlassen. Ihm gilt unser Dank für seinen unermüdlichen Einsatz verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft.

Ein kleiner Ausblick:
Um auch zukünftig den Anforderungen unserer älteren MitbürgerInnen entsprechen zu können, benötigen wir zusätzliche HilfegeberInnen.
Wir werden im 1. Quartal 2024 in Abstimmung mit den Gemeinden zu Veranstaltungen vor Ort einladen, um MitbürgerInnen für eine Mitarbeit zu gewinnen.
Es wäre schön, wenn alle MitgliederInnen – also auch Sie – im Familien- und Bekanntenkreis auf unsere gute Sache aufmerksam machen würden und Mitmenschen zum Mitmachen bewegen könnten.

Euer Vorstand